Es ist immer noch Januar. Leider! Aber wenn man in den neuen Schuhen gut gehen möchte, muss man sie behutsam einlaufen. Das mache ich gerade mit dem Jahr. Die erste volle Arbeitswoche liegt hinter mir. Ich hatte kleinere Hänger, nichts dramatisches, aber sie zeigen mir, dass ich noch nicht so ganz im Jahr angekommen bin. Covid-19 wütet immer noch und so bleibe ich einfach in der Sicherheit und Geborgenheit meines Heimathafens (meiner Wohnung). Das Arbeiten im Homeoffice wird langsam Normalität. Mittlerweile macht mich die Einsamkeit im Büro verrückt. Wenn auf dem ganzen weiten Stock niemand da ist, man nur mal aus der Ferne Stimmen hört, das ist sehr seltsam. Dann lieber Homeoffice, obwohl ich es sehr schätze Beruf und Privates zu trennen.
Um meinen Arbeitstag im Homeoffice abzuschließen habe ich mir ein kleines Ritual angewöhnt: Raus aus der Wohnung, kurzer Gang durch die frische Luft, dann wieder heim. Kurzer Blick in den Briefkasten. Dann zurück in die warme Wohnung. Das tut gut und die Rückkehr fühlt sich fast so an, wie im Feierabend nach Hause kommen.
Ansonsten ist der Januar mein Monat für den Winterschlaf. Es passiert meistens nichts (dieses Jahr natürlich auf besondere Weise). Das ist schön. Hier leuchten abends immer noch viele Kerzen. Meine Ideen für den Blog sprudeln. Auf dem Esstisch liegt ein 1500-Teile-Puzzle. Mir tut das gut. Es gibt mir Ruhe und Gelassenheit. Draussen ist es kalt und heute Morgen hat es ganz leicht geschneit. Ich habe das Gefühl nichts zu verpassen.
Wie geht es Dir in diesen Januartagen? Über einen kleinen Kommentar würde ich mich freuen!
Lass Deine Alltagssterne leuchten, Anja***