Wenn die Zeiten so turbulent wie zur Zeit, muss man sich irgendwie einwenig erden und auf anderes konzentrieren. Den Geist beruhrigen und den Stresslevel senken. Das geht auf mehr als eine Weise. Wichtig ist nur achtsam mit sich selbst umzugehen. Liebevoll und wohlwollend.
Immer wenn ich nicht gut für mich sorge, wird es echt eng. In der letzten Meno-Mittagspause von Ann-Katrin Pause und Martina Davidson (schaut Euch mal die beiden Instagramm-Accounts an, sehr inspirierend) streiften die beiden das Thema Dankbarkeit. Diesen Faden möchte ich gerne aufgreifen. Ein gutes Thema für die Alltagssterne.
Also los geht. Ich bin dankbar, für…
- die Fähigkeit dankbar zu sein.
- meine Gesundheit.
- in Freiheit und Frieden seit 54 Jahren zu leben; das soll auch so bleiben.
- einen Job zu haben, der meinen Lebensunterhalt sicherstellt und auch etwas sinnstiftendes mit sich bringt.
- eine Wohnung zu haben; hier kann ich mich verkriechen. Sie ist mein Heimathafen.
- meinen Humor, meinen Glagenhumor und unser Büro-Motto “nach müd kommt blöd”.
- die die mich geprägt haben und mir meinen Start ins Leben ermöglicht haben.
- selbstständig denken zu können.
- alleine zu leben und alles, was das Leben mit sich bringt, alleine bewältigen zu können.
- die Touren mit Henriette.
- reisen nach Paris und Föhr und meinen Mut alleine zu reisen.
- die Entdeckung der ersten Biene in einem Krokus mitten im vergangenen Februar.
- Bücher, die inspirieren und in den Geschichten darin, in die man sich auch schonmal verlieren kann.
- die Erfindung des Puzzels.
- die Gespräche mit meinem Koala.
- Sommerabende auf dem Balkon.
- Spaziergänge im Watt.
- samstags auf den Markt zu gehen.
- lachflashs in Paris.
- mit mir allein sein zu können inkl. Geburtstag und Weihnachten mit mir alleine zu feiern.
- meine Tassen im Schrank.
- den Blick durch meine Fotolinse.
- Ranunkeln und andere Blumen.
- die vielen schönen Dinge um mich herum, fast alles Erinnerungsstücke.
- meine sieben Sachen plus X.
- das Konzert in der Elbphilharmonie letzten September.
- meine rheinischen Wurzeln.
- die Entdeckung der Alltagssterne.
- meine Bettdecke.
- mutig und ängstlich sein zu können.
- neue Dinge kennenzulernen und Interessen entwickeln zu können.
- meine Spleens, wie zum Beispiel meinem Tannenbaum einen Namen zu geben oder meinem Koffer.
- Empathie.
- meinen Pragmatismus.
- Eis und Croissants.
- das Lachen.
- die vielen Glücksmomente im Leben.
- das Wissen um die miesen Tage des Lebens und das die auch nur 24 Stunden lang sind.
- Herbstlicht.
- Aufbruchstimmung im Frühling.
- das schöne Gefühl, wenn etwas erledigt ist.
- Freundschaft als Familienersatz.
- die vielen Erinnerungen an meine Omi und an meinen Paps.
- tbc
Dankbarkeit zu empfinden ist eine wirklich wichtige Erkenntnis für mich. Es erdet so ungemein. Nichts davon ist für mich selbstverständlich. Alles ein ganz großer Schatz. Unersetzbar. Ich liebe Listen zu schreiben. Diese hier wird wahrscheinlich nie fertig werden. Auch das ist ein zentraler Aspekt für den ich dankbar bin. Wofür bist Du dankbar?
Lass Deine Alltagssterne leuchten, Anja***
Gefällt mir sehr gut, hefte es mir als Tap an meinem PC und kann dann täglich reinlesen…
Vielen Dank ☀️☀️ liebe Grüße
Dankeschön