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Eine Reise in die Urzeit und das Erdinnere – Die Grube Messel

Seit ich denken kann ist mir die Grube Messel ein Begriff. Denn ich war immer ein Ferienkind im Rhein-Main-Gebiet. Viele schöne Kindheitserinnerungen verbinde ich mit einem kleinen Ort dort. Unweit ist die Grube Messel. Ich musste Mitte Vierzig werden, um es zum ersten Mal dorthin zu schaffen.

Aus dem Bio-Unterricht wird die Grube Messel dem ein oder anderen ebenfalls bekannt sein. Dort wurde das Urpferdchen als Fossil gefunden. Heute ist es in Frankfurt im Senckenberg-Museum ausgestellt. Die Grube Messel ist neben dem Wattenmeer und den alten Buchenwäldern (Kellerwald und Hainich) eines der drei UNESCO-Weltnaturerbe-Denkmäler in Deutschland. Dort werden noch immer Fossilien gefunden.

Eines vorweg. Der Besuch lohnt sich und ist auch für Kinder tauglich, auch wenn es keine Dinos zu bestaunen gibt. Zu empfehlen ist eine Führung. Die Erläuterungen sind für Laien verständlich und es macht richtig Spaß.

Auch das Museum ist absolut sehenswert. Bemerkenswert war ganz besonders die “Expedition Bohrloch”.

 

Lasst Eure Alltagssterne leuchten, Anja***

 

Stuttgart Vier mal 3 {Frühling}

Erinnert Ihr Euch noch daran?

Stuttgart-Vier-Mal-Drei-Logo

Judy, Sonja und ich zaubern etwas in unseren Küchen unabhängig von einander aus einer gleichen Zutatenliste. Heute geht die Frühlingsedition an den Start. Ich sage Euch, das war ein Kampf mit den Elementen!!! Dem Irrsinn war ich noch nie so nahe, wie in den letzten Tagen. Gut – das mag auch an einigen anderen Parametern liegen! Aber diese Kreation hat mich graue Haare gekostet. Wie gut, das ich den nächsten Friseurtermin schon vereinbart habe. Weiterlesen

über… DAS WARTEN!

Das Warten gehört zum Leben-irgendwie! Es ergibt sich so. Bisher habe ich jedenfalls noch niemanden getroffen, der es geplant hätte. Während der Steinzeitmensch darauf wartete, das sein Abendessen vorbei lief, warten wir Menschen des 21. Jahrhunderts auf eine Internetverbindung, Bahnen oder Busse, auf Grün an der roten Ampel. Dabei hängen wir unseren Gedanken nach oder starren vor uns ins Leere.

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Von sicheren und neuen Wegen {Schlüsselmoment}

Das Leben in meiner Stadt bringt mich immer wieder an neue Ecken. Meistens dort wo ich es gar nicht vermute. Ich gehe einen Weg, der mir vertraut und irgendwie eine Art Konstante in meinem Leben ist und dann -zack- steh ich da und eine Wegsperre bringt mich dazu vom diesem vertrauten Weg abzuweichen. Neuland. Weiche Knie. Herzrasen. Ins Ungewisse aufbrechen, sich auf Neues einlassen- immer ein Wagnis.

Diese Gedanken kamen mir bei einem Spaziergang durch die ersten Sonnenstunden des jungen Frühlings. Diese besagte Wegsperrung brachte mich an eine Weggabelung und da stand ich nun. Den Weg aufwärts wählen, mit all seinen großen Unbekannten. Mit Ungewissheiten, Stolperstein, der Gefahr zur fallen und abzurutschen. Auch eine Verletzung in Kauf nehmen. Oder lieber doch abwärts. Den ausgebauten Weg, mit Handlauf, also mit Sicherheit, wählen. Ein Sinnbild für das Leben! Weiterlesen

Stuttgart Vier mal 3 {Winter}

Und am Ende wird alles gut… Bis es soweit war, lagen meine Nerven teilweise blank. Ich hab wirklich keine Ahnung wie das die Foodblogger hinkriegen. Kochen… Set aufbauen… Fotos machen… Essen… Mir hing der Magen zwischenzeitlich in den Kniekehlen. Beim Bearbeiten der Fotos musste ich leider auf das geringste Übel ausweichen, von guten Fotos kann keine Rede sein. Aber nun ist es soweit! Mein Beitrag für Stuttgart Vier mal 3 ist fertig.

 

Flammkuchen mit winterlichem Ofengemüse

201602-Alltagssterne-StuttgartVierMal3-Winter

 

Ich experimentiere gerne in der Küche. Die Experimente lassen sich nicht immer sehen. Kochen aus dem was der Kühlschrank hergibt. Resteverwertung. Wenn dann noch etwas dabei herauskommt, das ich am nächsten Tag noch mittags im Büro essen kann – perfekt! Also mein Rezept vereint im Prinzip mehrere Rezepte: Ofengemüse, gebratener Rosenkohl (das ist auch die einzige Zubereitungsart, die ich hierfür akzeptiere!) und Flammkuchen. Bei letzterem gebe ich zu, den Teig habe ich nicht selbergemacht. Wenn ich abends heimkomme, muss mein Essen schnell auf dem Teller landen. Denn ich hab dann meistens Hunger!!!

Für den Winter-Teil unserer Kochreihe hatten Judy, Sonja und ich uns auf folgende Zutatenliste geeinigt

[box title=”” bg_color=”#c68e2d” icon=”star” icon_style=”border” icon_shape=”circle” align=”center”]Pastinaken/Schwarzwurzeln/Topinambur/Steckrüben

Zitrusfrüchte

Kartoffeln

Rote Bete

Süßkartoffeln

Weißkohl/Rosenkohl/Rotkohl/Wirsing[/box]

Die rotmarkierten Zutaten habe ich verwendet. Was habe ich gemacht?

  1. Pastinaken, Rote Bete und Süßkartoffeln geschält und klein geschnitten (Stifte und/oder Scheiben). Alles auf ein Backblech gelegt, gesalzen und gepfeffert und zum Schluss etwas Olivenöl darüber gegeben sowie etwas Honig.
    Der Ofen war vorgewärmt auf 225°. Backzeit circa 30-45 Minuten. Bitte beobachten!201602-Alltagssterne-StuttgartVierMal3-Offenwintergemüse
  2. Während dessen: Rosenkohl putzen, blanchieren, abschrecken, halbieren und anbraten
  3. Auf einem Backblech den fertigen (uups! ich schäme mich etwas) Flammkuchenteig ausbreiten, mit Ziegenfrischkäse bestreichen, mit Lieblingsgewürzen verfeinern.
  4. Das Ofengemüse auf dem präparierten Flammkuchenboden verteilen, den Rosenkohl ebenso. Dann Ziegenkäserolle in Scheiben schneiden und darauf verteilen. Pinienkerne noch nachbelieben dazu. Dann einige Chiliflocken daraufgeben. Nochmals etwas Honig darüber. Den Teigrand etwas über den Belag ziehen.201602-Alltagssterne-StuttgartVierMal3-Offenwintergemüse-Flammkuchen
  5. Wieder in den Ofen. Diesmal ist alles nach circa 15 Minuten essfertig.

 

Wenn man alles hintereinander weg abarbeitet, dann ist das alles andere als eine schnelle Küche. Aber das Ofengemüse kann man vorbereiten, einen Teil mitnehmen ins Büro und dann den letzten Rest auf einem Flammkuchen verarbeiten. Alles nacheinander ist die perfekte Samstagsbeschäftigung oder sonntags als Vorbereitung auf die Tatortzeit!!! Probiert es.

Na? Neugierig? Ist es eher iiiieeeeehhhh oder mmmmmmhhhhhhh? Bin gespannt auf Eure Reaktionen…

 

Hier geht es übrigens zu dem Beitrag von Judy und von Sonja. Ich bin mega gespannt, was die beiden gezaubert haben!!!

 

Lasst Eure Alltagssterne leuchten, Anja***

 

 

Nachtrag:

Wer das Grundrezept für das winterliche Ofengemüse sucht, der wird hier fündig.