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Coming soon… Stuttgart Vier mal 3

Seit einer kleinen Weile steht diese Logo in der Sidebar meines Blogs:

Stuttgart-Vier-Mal-Drei-LogoHeute lüfte ich das “Geheimnis” dahinter und erzähle ich Euch, was das zu bedeuten hat.

Bloggen macht Spaß! Allerdings ist man dabei immer so schrecklich alleine. Es sei denn man traut sich aus seiner lauschigen Höhle heraus und trifft sich mit anderen Bloggern. Hab ich getan. Erstmals im August 2014. Dort traf ich auf eine munter-bunte Truppe von Food- und Backbloggern. Ihr vermutet richtig, das färbt ein bißchen ab. Seither beschäftige ich mich noch mehr mit Essen und Ernährung. Geht auch nicht, denn meine Timeline bei Facebook und Instagram ist voll von tollen Food-Fotos. Eines schöner als das andere.

Im letzten Herbst haben Sonja (The whitest cake alive), Judy (judysdelight) und ich überlegt, wie wir denn eine gemeinsame Aktion auf die Beine stellen könnten. So ergab es sich, dass wir uns für eine gemeinsame Koch/Backaktion entschieden haben. Was nicht wirklich verwundert, oder? Damit war Stuttgart Vier mal 3 geboren.

Stuttgart… was???
Also, das ist so…

Stuttgart – Wir drei wohnen alle in Stuttgart, sind jedoch nicht hier geboren.

Vier – Unsere magische Zahl. Die Aktion wird es vier mal geben. Jeweils einmal im Quartal und damit einmal pro Jahreszeit. Aus einer gemeinsam zusammengestellten Zutatenliste sucht sich jede von uns VIER Zutaten aus. Wir wissen aber nicht, welche es sind.

Vier mal 3 – Wir sind drei. Die Rahmenbedingungen waren schnell gefunden. Am meisten haben wir über das Erscheinungsdatum gehirnt. Eines war klar, wir wollten zeitgleich online gehen. Vier mal 3 wären 12. Der 12. Februar fiel aber aus Gründen aus. Aber ein schönes Datum sollte es dann doch sein. So wurde daraus der 16. Also merkt Euch den 16.02.16!

Was uns sonst noch wichtig war…
Die Produkte sollten regional auf dem Wochenmarkt verfügbar sein und saisonal sein.

Wir wissen nichts von den anderen Beitragen. Kein Rezept ist bekannt. Daher sind wir selber sehr gespannt, welche Ideen zusammenkommen.

[box title=”” bg_color=”#c68e2d” icon=”star” icon_style=”border” icon_shape=”circle” align=”center”]Pastinaken/Schwarzwurzeln/Topinambur/Steckrüben

Zitrusfrüchte

Kartoffeln

Rote Bete

Süßkartoffeln

Weißkohl/Rosenkohl/Rotkohl/Wirsing[/box]

So, nun kennt Ihr dei Entstehungsgeschichte von Stuttgart Vier mal 3! Seit mit uns gespannt, was daraus wird. Wir freuen uns auf Dienstag, 16. Februar, 18:00 Uhr. Bis dahin…

Lasst Eure Alltagssterne leuchten, Anja***

Reise an den Niederrhein {Teil 3 – Fundstücke}

In den beiden vorangegangen Teilen ging es um Sehenswürdigkeiten in Mönchengladbach und Rheydt; um meine persönlichen Sehenswürdigkeiten. Aber ein Besuch am Niederrhein, darf nicht ohne Lachen sein. Den die Menschen am Niederrhein sind humorvoll und herzlich. Deswegen nun noch ein paar Andekdötchen zum Schmunzeln und mit ganz viel liebgemeinten Augenzwinkerern…

 

Alltagssterne-unterwegs-Rheydt-kurioses-Eumel

“Du Eumel”, war in Kindertagen ein geflügeltes Wort. Das ‘Cafe Eumel’ war in den späten 1980er Jahren ein beliebter Treffpunkt. Heute ist da ein steter Wechsel zwischen Sport- und Shisha-Bar. Aber der Wegweiser steht da immer noch, warum auch immer…

 

Alltagssterne-unterwegs-Rheydt-kurioses-Mülltonne

Als ich diese Mülltonne sah, erinnerte ich mich sofort an den Lärm, den diese Dinger verursachen. Ganz hell und durchdringlich, vor allem in leerem Zustand und wenn der Wind sie vom Straßenrand auf die Straße weht. Ich hätte nicht gedacht, dass solche Mülltonnen überhaupt noch aktiv sind.

 

Alltagssterne-unterwegs-Rheydt-kurioses-Fahrgeschaeft-abgebaut

Ziemlich gut verpackt stand es da das abgebaute Karussell. Da kamen Erinnerungen hoch, an die Rheydter Kirmes. Mit einem dem Geruch von Reibekuchen, Backfisch und gebrannten Mändelkes unter der Nase bin ich dann weitergelaufen…

 

Alltagssterne-unterwegs-Rheydt-Wegweiser

Da war ich schon eine Ewigkeit nicht mehr. Früher hat eine Radtour irgendwie immer am ‘Schloss Rheydt’ vorbeigeführt. Giesenkirchen ist ein weiterer Stadtteil. Vor einigen Jahren bin ich mal am Karnevalsfreitag nach Rheydt gefahren. Es war kalt und es lag etwas Schnee. Üblicherweise bin ich Köln umgestiegen. Allerdings dann auf dem Weg in Grevenbroich gestrandet. Nach einiger Wartezeit habe ich mir dann das erst beste Taxi geschnappt und nach Rheydt gefahren. Diese Fahrt über Land im Dunkeln, an Karneval, das war etwas spuky. Noch nie war ich so froh das Ortschild “Mönchengladbach Stadtteil Giesenkirchen” zu lesen. Ich spreche das auch immer so aus, wie auf dem Bild zu sehen Gie-sen-ki(e)r-chen. Also fast so, wie auf dem Wegweiser, denn das i wird mitunter schon mal zu ie… Aber manch Rheydter spricht das ungefähr so aus: ‘Jie-seh-kirke’…

In einem Dialog sehe das dann so aus:
“Wo kütts du dann he?” [hochdeutsch: Wo kommst du her?]
“Ut Jiesehkirke!” [hochdeutsch: Aus Giesenkirchen.]

Alle Plattsprecher und Heimathistoriker mögen mir diesen Ausflug verzeihen und den dicken Augenzwinkerer dahinter sehen!!!

 

Ein paar bunt gewürfelt Fundstücke.

 

Ich hab noch einige Impressionen eingefangen, die das Weihnachtswetter so mitgebracht hat. Ehrlich gesagt, warme Weihnachten hat es schon immer mal gegeben. Aber auch sehr kalte. Das es aber so sonnig war, daran kann ich mich nicht erinnern.

 

Alltagssterne-unterwegs-Rheydt-kurioses-Biene-Christrose

Mit diesem Biene-in-der-Christrose-Bild geht unsere Reise an den Niederrhein zu Ende. Übringes war diese kleine Biene nicht alleine. Es waren tatsächlich zwei Bienen am 2. Weihnachtstag unterwegs. Anscheinend verbringt man Weihnachten in Bienenkreisen auch lieber mit Familie oder Freunden. Ich hoffe, sie hatten einen echten Festtagsschmauss in der Christrose. Das sei ihnen auch gegönnt, denn wer fleißig ist soll sich auch mal was gönnen… In diesem Sinne…

 

Lasst Eure Alltagssterne leuchten, Anja***

Reise an den Niederrhein {Teil 2 – Persönliches}

Ich war auch auf einer kleinen Reise in meine eigene Vergangenheit. Zu Plätzen, mit denen ich sehr viel verbinde. Sicher nicht die allerschönsten Plätze Mönchengladbachs, aber Orte, die nach wie vor einen Zauber entwickeln. Orte, an die ich mich gerne erinnere. Orte, mit Geschichten. Orte, der Trauer oder der ganz großen Freude.

Das der Friedhof ein Ort zum Trauern ist erklärt sich von selbst. Durch den Nebeneingang des Rathauses musste ich immer, während meines Praktiums im Ordnungsamt in der 8. Klasse. Dieses begann am Todestag meines Großvaters. Eine sehr persönliche Verbindung also zu diesem Eingang.

Weder in die Grundschule, noch zum schwimmen oder zur Schule hatte ich es sehr weit. Die Foto’s vom “Hugo” habe ich am letzten Schultag vor Weihnachten gemacht. Am Haupteingang stand ein kleines Grüppchen Schüler. Ein Junge fragte mich, ob ich von der Presse sei. Ich erklärte den Jungen, dass ich vor einiger Zeit hier Abitur gemacht habe. Und während ich das so erkläre, fällt mir auf, dass diese Kinder zu der Zeit noch gar nicht geboren waren. Das war eine ziemlich erstaunliche Erfahrung. Schlagartig kam ich mir sehr alt vor. Mittlerweile muss ich darüber sehr schmunzeln.

Am Lieblingsort meiner Vorschulzeit war ich auch. Als ich die Albertusstraße runter gelaufen bin, kamen so viele Erinnerungen an meine Kindergartenzeit hoch. Der richtige Kontrapunkt zu der Anekdote am Hugo. Ich bin immer so gerne in den Kindergarten gegangen. Das war so eine wahnsinnig unbeschwerte Zeit.

Alltagssterne-unterwegs-Moenchengladbach-Weihnachtsdorf Eingang

Mit meiner Freundin habe ich mich auf dem Weihnachtsdorf getroffen. Kein Weihnachtsmarkt im klassischen. Sondern eher eine Kombination aus Hüttenromantik, Wasen und Wild-West-Romantik mit Eislaufbahn. Aber schon irgendwie ziemlich kultig…

Vertraute Aussichten, tolle Himmelsfärbungen, neue Nachbarn, ziemlich groß gewordene Bäume… In Richtung Friedenskirche konnte man in meiner Kindheit über die Baumwipfel hinweg schauen. Die Friedenskirche wird seit einigen Jahren nicht mehr als Kirche genutzt. Sie ist nunmehr Wohnraum.

Ich hoffe Euch hat mein ganz persönlicher Stadtrundgang gefallen. Den dritten Teil gibt es ab Samstag, 9. Januar 2016 hier auf dem Blog. In der Zwischenzeit…

 

Lasst Eure Alltagssterne leuchten, Anja***

Reise an den Niederrhein {Teil 1 – Sehenswertes}

Ein Rückblick auf Weihnachten hat in diesen Tagen irgendwie etwas abgestandenes. So gern man im Advent sein zuhause festlich schmückt, Plätzchen bäckt oder einen Christbaum nebst Krippe aufstellt. So befreiend ist doch der Umstand in den ersten Januartagen alles wieder einzupacken. So eine Art Weihnachtsdetox… Als ich anfing diesen Beitrag zu schreiben, fiel mir etwas aus Kindertagen ein. Einer unserer Nachbarn hatte einen ganz besonderen Humor. Über viele Jahre hinweg, fragte er stets bei unserer ersten Begegnung im neuen Jahr: “Na, Anja, was hat Dir denn das Christkind gebracht?” Ich habe dann voller Stolz von meinen Weihnachtsgeschenken berichtet. Er hat mir immer geduldig zu gehört. Am Ende sagte er dann immer: “Komisch, bei mir ist Weihnachten erst noch.” Den Jahreswechsel hatte ich immer ausgeblendet. Deswegen traue ich mich dann doch noch an einen kleinen Rückblick.

Heute nehme ich Euch mit auf meine Weihnachtsreise an den Niederrhein. Für mich eine Reise zu meinen Wurzeln. Wer meine Beschreibung auf meiner About-Seite kennt weiß, dass ich am Niederrhein geboren und aufgewachsen und aus Sicht der Stuttgarter eine r(h)eingeschmeckte bin. Ich zeige Euch heute meine Heimatstadt Mönchengladbach.

Als ich mich an die Bildbearbeitung gemacht haben, stellte ich fest, dass ich ganz schön viele Bilder, während meines Aufenthaltes, gemacht habe. Es wäre schade sie alle in einen Beitrag zu stopfen. Also wird das Ganze eine Mini-Serie, mit drei Teilen. Im ersten Teil zeige ich Euch ein paar Sehenswürdigkeiten der Stadt. Im zweiten Teil, wird es um meine persönlichen Stationen in der Stadt gehen (lasst Euch überraschen was da kommt). Im letzten Teil, schaue ich auf meine Heimatstadt mit einer großen Portion rheinischem Humor und vielen Augenzwinkerern.

Rund um den Abteiberg

Der Abteiberg ist sozusagen, die Wiege der Stadt Mönchengladbach. Der Name enthält es schon, es gab ein Kloster auf dem Abteiberg. Die Mönche sind im Namen verewigt und der Gladbach. Ein Bach, der mittlerweile (wie der Nesenbach in Stuttgart) nur noch unterirdisch verläuft.

Dieser Berg liegt geschätzt 3,5 Meter über Normalnull. Aber für die Verhältnisse am Niederrhein, der sonst so platt ist, dass man morgens schon sehen kann, wer nachmittags spontan zum Kaffeebesuch vor der Tür steht, ist dieser Berg ein Berg. Auf dem Abteiberg sieht es also so aus.

Rheydt

Bis zu Beginn der 70er Jahre war der heutige Stadtteil Rheydt eine eigenständige Stadt. Die Gebietsreform brachte beide Städte zusammen. Dieser Umstand beschert der Stadt eine echte Eigenheit. Es gibt zwei Hauptbahnhöfe in Mönchengladbach und in Rheydt. Und obwohl ich in Mönchengladbach geboren bin, bin ich eine Rheydterin. Gut, mittlerweile eine Cannstatter-Rheydterin von Niers und Neckar.

Also in Rheydt da sieht es so aus…

Etwas fehlt hier, Schloss Rheydt. Ein andermal zeige ich Euch das. Versprochen!

Das neue Gladbach

Noch nicht sehr lange gibt es ein großes Einkaufzentrum in der Stadt. Für mich ist es vergleichbar mit dem Stuttgarter Milaneo. Leider musste das Gladbacher Stadttheater und der Gladbacher Lichthof (die erste überdachte Einkaufsstraße in der Bundesrepublik nach dem Krieg) weichen. Ich persönlich finde das schade. Möglicherweise wird dieses Einkaufszentrum der Stadt gut tun, man wird sehen. Ich wünsche es Mönchengladbach, denn sowas braucht die Stadt in der Tat dringend.

Ein etwas gewöhnungsbedürftig ist der Name “Minto”. Im Gladbacher-Platt bedeutet das, dass mir (=min) etwas gehört (=to). Nun ja… Sehenswert ist die Fassade. Mich erinnert sie an die Fassade des Museum Brandhorst in München. Seht aber selber…

Als ich diese Bilder gemacht habe, kreuzte meinen Weg eine am Rollator gehende ältere Dame aus dem benachbarten Alten- und Pflegeheim. “Tun sie Gladbach fotografieren?”, fragte sie mich in ziemlich breiten Platt. “Ja”, sagte ich und erklärte ihr, warum ich das tue. Sie sah mich verdutzt an, denn ich spreche Hochdeutsch und meine rheinische Herkunft erkennt man nicht an meiner Sprache.

Ich hoffe, Euch hat mein erster Teil gefallen. Den zweiten Teil könnt Ihr ab Mittwoch, 6. Januar 2016 auf dem Blog finden.

In der Zwischenzeit…

 

Lasst Eure Alltagssterne leuchten, Anja***

Leben statt Streben {Schlüsselmoment}

Der erste Tag des Jahres ist fast schon durchlebt. Ein stiller Tag: der Nebel hat wohl den Tageslärm geschluckt. Solch lautlose Tage erlebe ich eher selten. Weder hier, noch anderswo. Aber irgendwie machen sie süchtig…

Plötzlich will ich mehr von solchen Momenten. Ich gebe zu, an Heiligabend gibt es diesen Moment auch immer, dann wird es plötzlich ganz still. Dann wird klar, ein jeder ist daheim und bereitet sich vor (wie auch immer). Hat etwas von dem berichteten in der Weihnachtsgeschichte. Auf diesen Moment warte ich irgendwie immer an Heiligabend, schon seit Jahren. Dieser Moment ist für mich Weihnachten. Ich merke wie ich selber zur Ruhe komme. Die Last des Jahres, ist keine Last mehr, sondern nur noch eine Erinnerung. Dann beginnt für mich die schönste Zeit des Jahres. Die Zeit “zwischen den Jahren”. Zeit für Ruhe, für mich, für meine Gedanken. Zeit für Rückblicke und Ausblicke. Zeit zum trauern, zum trauen und zum losgehen. Diese Zeit vereint das Loslassen und Aufbrechen. An Neujahr endet diese Zeit dann immer. In diesem Jahr gibt es einige Bonustage als Sahnehäubchen oben drauf, der Feiertagskonstellation sei Dank. Daran könnte ich mich gewöhnen.

In diesen Tagen feiern die Alltagssterne den 2. Bloggeburtstag. 2015 war ein ruhiges Blogjahr. Alltag. Viele meiner Ideen sind im Ideenfänger hängen geblieben und haben es nicht auf den Blog geschafft. Nun ja, insgesamt war 2015 ein rasch voranschreitendes Jahr. Auch mein persönliches Erleben des letzten Jahres weist manche Lücke auf. Manche Möglichkeit habe ich nicht genutzt. Das habe ich mir selber zu zuschreiben. Für manches gab es gute Gründe, aber nicht für alles. Vor allem aber mein Streben nach Perfektion stellt mir regelmäßig ein Bein. Gute oder schlechte Eigenschaft? Die Beantwortung dieser Frage, würde diesen Rahmen sprengen…

In den vergangenen Tagen ist das “Leben statt Streben” mir irgendwo begegnet. Das bringt es auf den Punkt. Das ist es, was zählt. Und die Ideen des letzten Jahres sind nicht verloren. Nachholen funktioniert nicht, aber neu definieren, das geht schon.

In diesem Sinn auf ein schönes, gelebtes Jahr 2016 mit möglichst wenig Streben.

 

Lasst Eure Alltagssterne leuchten, Anja***