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Ein Novembersamstagvormittag im Mannheimer Schloss

Diesen Beitrag schiebe ich schon seit Anfang November. Immer ist etwas dazwischen gekommen. Nun ja, das Leben live. Aber weil ich an diesem besagten Samstagmorgen im Mannheimer Schloss so ganz wunderbare Alltagssterne (historische) gefunden haben, möchte ich Euch diese doch nicht vorenthalten.

Ich habe an einer historischen Führung durch das Mannheimer Schloss teilgenommen. Wer schon mal von Stuttgart nach Köln mit dem Zug gefahren ist, der kennt die rückwärtige Ansicht des Schlosses. Wenn der Zug den Mannheimer Bahnhof verlässt fährt man daran vorbei. Nach dem Krieg wurde es wieder aufgebaut, da es im 2. Weltkrieg komplett zerstört wurde. Heute beherbergt das Mannheimer Schloss, teilweise die Universität. Ein anderer Teil ist eben zu besichtigen.

Historisch war die Führung nicht nur wegen des Ambientes, sondern auch weil die Führerin eine Hofdame war und das ganze aus ihrer Sicht besser gesagt aus ihrer Rolle heraus erläutert hat. Das war ganz toll gemacht. Und weil das ganze eine Kundenveranstaltung meiner Firma war, ist sie ganz besonders auf die Schreiner eingegangen und hat während ihrer Führung auf einige besondere Holzarbeiten hingewiesen. Wirklich sehr gelungen… Und sehr sehenswert!!!

Hier also meine fotografischen Eindrücke:

 

Erwähnte ich schon, dass ich eine große Liebe zu Kristallleuchtern und Stühlen hege?!

 

Lasst Eure Alltagssterne leuchten, Anja***

Von Mut und der Lebensmitte

Irgendwann in den kommenden Tagen feiere ich meinen 44. Geburtstag. Ich muss jetzt mal kurz tief durchatmen…

Aber nun ist es raus… Mir ist auch nicht so wirklich zum feiern zumute. Ja, ich weiß man soll die Feste feiern wie sie fallen, denn man weiß ja nie was kommt! Eben, genau das ist der Punkt. Man weiß nie was kommt…

Ich stehe mit dieser doppel Vier auf Kriegsfuss. Die Zahl gefällt mir einfach nicht, mag sein, weil mir generell keine geraden Zahlen gefallen, mag aber auch sein, weil ich damit etwas verbinde, das nun unweigerlich auf dem Papier steht. Meine Lebensmitte… wenn ich Glück habe (und die Gene meiner Oma). Rein rechnerisch müsste ich demnach 88 werden, damit die 44 die Lebensmitte ist. Das ist ein stolzes Alter, wie ich finde. Weiterlesen

Augustgedanken

Ich hab’s nicht so mit dem August! Will heißen: Der August gehört nicht zu meinen Lieblingsmonaten… Diese Tatsache stellte ich für mich vor einigen Jahren fest und wer weiß, vielleicht ist das im nächsten Jahr auch völlig anders. In diesem Jahr ist es mir erst am vergangenen Wochenende wieder so richtig bewusst geworden.

Seit einigen Tagen begleitet mich am Morgen ein eigentümlicher Duft, dann umweht mich ein Hauch von Herbst. Es beginnt schon damit, dass es beim Weckerklingeln draussen noch nicht hell ist. Es tagt zwar schon und die Dachfirste der Umgebung zeichnen sich schon vom Himmel ab, aber hell – so ein frisches Sommerhell- das gibt es aktuell nicht mehr morgens um 5:00 Uhr. Auch die Vögel beginnen dann erst zögerlich mit ihrem Morgenzwitschern. So ohne weiteres kann ich mich mit meinem Kaffee nun nicht mehr auf den Balkon setzen und auf dem Weg zur Arbeit muss ich schon eine Jacke überziehen.

Letzten Samstag war ich auf dem Markt und habe Ersatz für die Sommerblumen, die die Juli-Hitze (drei Tage!) in meinen Balkonkästen nicht gut überstanden, gekauft: Silberdraht! Herbstlicher geht es nicht mehr!!! Auch Kürbisse konnte man schon kaufen, da habe ich aber noch rechtzeitig eingebremst. Mein Trostpflaster waren die Dahlien, zwei Bund bunte Dahlien…

IMG_1012IMG_1006IMG_1021Irgendwann am Samstag setzte dann der Regen ein, ich fror und mir war zum erstenmal wieder nach einem Glas Rotwein.

Herbstblues im August— Ziemlich früh, wie ich finde!!!

Aber es ist eine eigentümliche Zeit, nicht mehr echter Sommer aber auch noch nicht richtiger Herbst. Der August ist so eine Art Zwischenmonat. Keine Frühjahrsvorfreude mehr und auch keine Unbekümmertheit des jungen Sommers. Wenn ich mir meine Sommerliste anschaue, dann habe ich noch nicht alles geschafft, aber die Wahrscheinlichkeit besteht, dass ich es diesen Sommer auch nicht mehr schaffen werde. Auch die Mauersegler sind weg!! Über der Stadt liegt jedoch noch die Sommerferienruhe und morgens in der Bahn bekommt man fast mühelos einen Platz, ohne Ellbogeneinsatz und Taschenrammen.

DAS ist jetzt nun wirklich nicht schlecht, aber das Wissen, dass es schon recht bald wieder anders sein wird, schwingt ständig mit. Schon bald werden wir Lebkuchen und Dominosteine wieder kaufen können, schon bald schwappt die Herbsthektik über uns herein. Und dann, dann ist er wirklich Geschichte der Sommer 2014…

Und Ihr? Mögt Ihr den August?

Lasst Eure Alltagssterne leuchten, Anja***

Ein Juni-Wochenende in Mainz

MainzImJuniGutenberg und der Buchdruck… Mainz bleibt Mainz wie es singt und lacht… Die Mainzelmännchen… Daran denkt man irgendwie sofort, wenn man Mainz hört. Ging mir nicht anders. Aber ich muss sagen, dass ist eine wirklich sehenswerte und sehr charmante Stadt. Da muss ich noch mal hin! Unbedingt!
Zwar war ich gerade erst (am vorletzten Juni-Wochenende von Freitag bis Sonntagmorgen) dort, aber es blieb relativ wenig Zeit für eine ausgiebige Stadterkundung. Meine Firma hatte dort zu einer großen Kundenveranstaltung eingeladen. Das sagt alles, oder?! Weiterlesen