Von Mut und der Lebensmitte
Irgendwann in den kommenden Tagen feiere ich meinen 44. Geburtstag. Ich muss jetzt mal kurz tief durchatmen… Aber nun ist es raus… Mir ist auch nicht so wirklich zum feiern zumute. Ja, ich weiß man soll die Feste feiern wie sie fallen, denn man weiß ja nie was kommt! Eben, genau das ist der Punkt. Man weiß nie was kommt… Ich stehe mit dieser doppel Vier auf Kriegsfuss. Die Zahl gefällt mir einfach nicht, mag sein, weil mir generell keine geraden Zahlen gefallen, mag aber auch sein, weil ich damit etwas verbinde, das nun unweigerlich auf dem Papier steht. Meine Lebensmitte… wenn ich Glück habe (und die Gene meiner Oma). Rein rechnerisch müsste ich demnach 88 werden, damit die 44 die Lebensmitte ist. Das ist ein stolzes Alter, wie ich finde.

