Alle Artikel mit dem Schlagwort: nachdenklich

über… DAS WARTEN!

Das Warten gehört zum Leben-irgendwie! Es ergibt sich so. Bisher habe ich jedenfalls noch niemanden getroffen, der es geplant hätte. Während der Steinzeitmensch darauf wartete, das sein Abendessen vorbei lief, warten wir Menschen des 21. Jahrhunderts auf eine Internetverbindung, Bahnen oder Busse, auf Grün an der roten Ampel. Dabei hängen wir unseren Gedanken nach oder starren vor uns ins Leere.

Von sicheren und neuen Wegen {Schlüsselmoment}

Das Leben in meiner Stadt bringt mich immer wieder an neue Ecken. Meistens dort wo ich es gar nicht vermute. Ich gehe einen Weg, der mir vertraut und irgendwie eine Art Konstante in meinem Leben ist und dann -zack- steh ich da und eine Wegsperre bringt mich dazu vom diesem vertrauten Weg abzuweichen. Neuland. Weiche Knie. Herzrasen. Ins Ungewisse aufbrechen, sich auf Neues einlassen- immer ein Wagnis. Diese Gedanken kamen mir bei einem Spaziergang durch die ersten Sonnenstunden des jungen Frühlings. Diese besagte Wegsperrung brachte mich an eine Weggabelung und da stand ich nun. Den Weg aufwärts wählen, mit all seinen großen Unbekannten. Mit Ungewissheiten, Stolperstein, der Gefahr zur fallen und abzurutschen. Auch eine Verletzung in Kauf nehmen. Oder lieber doch abwärts. Den ausgebauten Weg, mit Handlauf, also mit Sicherheit, wählen. Ein Sinnbild für das Leben!

Manchmal…

… verwunden Worte die Seele so sehr, dass sie danach monatelang im Koma liegt. … wäre es gut, wenn man Gesprächspartner stumm schalten könnte. … gleicht Desinteresse einer Ohrfeige. … überragt bei Ratschlägen der Schlag statt dem Rat. … hilft Tee auch nicht. … würde man bei Streitgesprächen mit sich selbst gerne aufstehen und gehen. … leben die Gedanken nicht im Hier und Jetzt sondern in der Zukunft. … hat eine Minute nur 30 Sekunden und die Stunde nur 30 Minuten. … heilt die Zeit nicht alle Wunden. … möchte man sich einfach nur noch unter die Bettdecke flüchten. … ist ein Gänseblümchen und ein Sonnenstrahl mehr Wert als Geld. … hilft nur noch Galgenhumor. … rettet lachen eine ausweglose Situation. … ist eine kleine Geste – ein Lächeln, ein Händedruck – ein Seelentröster. … sind Tränen Medizin. … muss man einfach mal laut ‘stop’ sagen und stehenbleiben. … kann man Blumen beim wachsen zu sehen. … darf man auch mal laut jubelnd durch die Wohnung toben.   Und Ihr so? Wie erweitert Ihr den …

Von Mut und der Lebensmitte

Irgendwann in den kommenden Tagen feiere ich meinen 44. Geburtstag. Ich muss jetzt mal kurz tief durchatmen… Aber nun ist es raus… Mir ist auch nicht so wirklich zum feiern zumute. Ja, ich weiß man soll die Feste feiern wie sie fallen, denn man weiß ja nie was kommt! Eben, genau das ist der Punkt. Man weiß nie was kommt… Ich stehe mit dieser doppel Vier auf Kriegsfuss. Die Zahl gefällt mir einfach nicht, mag sein, weil mir generell keine geraden Zahlen gefallen, mag aber auch sein, weil ich damit etwas verbinde, das nun unweigerlich auf dem Papier steht. Meine Lebensmitte… wenn ich Glück habe (und die Gene meiner Oma). Rein rechnerisch müsste ich demnach 88 werden, damit die 44 die Lebensmitte ist. Das ist ein stolzes Alter, wie ich finde.