Schlagwort: nachdenklich

40plus. Das Leben alleine. Das Leben mit Depressionen. Stuttgart. Das waren schon immer meine Themen. Unterschwellig. Aber es hilft nicht etwas nur unterschwellig zu tun. Die Dinge sind, wie sie sind. Jeden Tag gehe ich raus. Stehe im Büro meine Frau. Halte Stürme aus. Stehe zu dem was ich sage…

Leben

Das Warten gehört zum Leben-irgendwie! Es ergibt sich so. Bisher habe ich jedenfalls noch niemanden getroffen, der es geplant hätte. Während der Steinzeitmensch darauf wartete, das sein Abendessen vorbei lief, warten wir Menschen des 21. Jahrhunderts auf eine Internetverbindung, Bahnen oder Busse, auf Grün an der roten Ampel. Dabei hängen wir unseren Gedanken nach oder starren vor uns ins Leere.

Leben

Das Leben in meiner Stadt bringt mich immer wieder an neue Ecken. Meistens dort wo ich es gar nicht vermute. Ich gehe einen Weg, der mir vertraut und irgendwie eine Art Konstante in meinem Leben ist und dann -zack- steh ich da und eine Wegsperre bringt mich dazu vom diesem vertrauten Weg abzuweichen. Neuland. Weiche Knie. Herzrasen. Ins Ungewisse aufbrechen, sich auf Neues einlassen- immer ein Wagnis.

Diese Gedanken kamen mir bei einem Spaziergang durch die ersten Sonnenstunden des jungen Frühlings. Diese besagte Wegsperrung brachte mich an eine Weggabelung und da stand ich nun. Den Weg aufwärts wählen, mit all seinen großen Unbekannten. Mit Ungewissheiten, Stolperstein, der Gefahr zur fallen und abzurutschen. Auch eine Verletzung in Kauf nehmen. Oder lieber doch abwärts. Den ausgebauten Weg, mit Handlauf, also mit Sicherheit, wählen. Ein Sinnbild für das Leben!

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… verwunden Worte die Seele so sehr, dass sie danach monatelang im Koma liegt. … wäre es gut, wenn man Gesprächspartner stumm schalten könnte. … gleicht Desinteresse einer Ohrfeige. … überragt bei Ratschlägen der Schlag statt dem Rat. … hilft Tee auch nicht. … würde man bei Streitgesprächen mit sich…

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Weihnachten 2014 war Weihnachten zu zweit… Sehr ruhig, friedlich, einbißchen traditonell, einbißchen neu, aber auch traurig, fröhlich zugleich. Erwähnte ich schon, dass ich mit meiner Mutter gefeiert habe?

Uns trennen viele hundert Kilometer. Unterjährig kommen manchmal die Besuche einwenig zu kurz. Also fahre ich an Weihnachten immer an den Niederrhein. Was manchmal (je nach Reisetag) einem Himmelfahrtskommando gleicht. Das ist aber eine ganz andere Geschichte!!!

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