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Eine Reise in die Urzeit und das Erdinnere – Die Grube Messel

Seit ich denken kann ist mir die Grube Messel ein Begriff. Denn ich war immer ein Ferienkind im Rhein-Main-Gebiet. Viele schöne Kindheitserinnerungen verbinde ich mit einem kleinen Ort dort. Unweit ist die Grube Messel. Ich musste Mitte Vierzig werden, um es zum ersten Mal dorthin zu schaffen. Aus dem Bio-Unterricht wird die Grube Messel dem ein oder anderen ebenfalls bekannt sein. Dort wurde das Urpferdchen als Fossil gefunden. Heute ist es in Frankfurt im Senckenberg-Museum ausgestellt. Die Grube Messel ist neben dem Wattenmeer und den alten Buchenwäldern (Kellerwald und Hainich) eines der drei UNESCO-Weltnaturerbe-Denkmäler in Deutschland. Dort werden noch immer Fossilien gefunden. Eines vorweg. Der Besuch lohnt sich und ist auch für Kinder tauglich, auch wenn es keine Dinos zu bestaunen gibt. Zu empfehlen ist eine Führung. Die Erläuterungen sind für Laien verständlich und es macht richtig Spaß. Auch das Museum ist absolut sehenswert. Bemerkenswert war ganz besonders die “Expedition Bohrloch”.   Lasst Eure Alltagssterne leuchten, Anja***  

Reise an den Niederrhein {Teil 3 – Fundstücke}

In den beiden vorangegangen Teilen ging es um Sehenswürdigkeiten in Mönchengladbach und Rheydt; um meine persönlichen Sehenswürdigkeiten. Aber ein Besuch am Niederrhein, darf nicht ohne Lachen sein. Den die Menschen am Niederrhein sind humorvoll und herzlich. Deswegen nun noch ein paar Andekdötchen zum Schmunzeln und mit ganz viel liebgemeinten Augenzwinkerern…   “Du Eumel”, war in Kindertagen ein geflügeltes Wort. Das ‘Cafe Eumel’ war in den späten 1980er Jahren ein beliebter Treffpunkt. Heute ist da ein steter Wechsel zwischen Sport- und Shisha-Bar. Aber der Wegweiser steht da immer noch, warum auch immer…   Als ich diese Mülltonne sah, erinnerte ich mich sofort an den Lärm, den diese Dinger verursachen. Ganz hell und durchdringlich, vor allem in leerem Zustand und wenn der Wind sie vom Straßenrand auf die Straße weht. Ich hätte nicht gedacht, dass solche Mülltonnen überhaupt noch aktiv sind.   Ziemlich gut verpackt stand es da das abgebaute Karussell. Da kamen Erinnerungen hoch, an die Rheydter Kirmes. Mit einem dem Geruch von Reibekuchen, Backfisch und gebrannten Mändelkes unter der Nase bin ich dann weitergelaufen…   …

Reise an den Niederrhein {Teil 2 – Persönliches}

Ich war auch auf einer kleinen Reise in meine eigene Vergangenheit. Zu Plätzen, mit denen ich sehr viel verbinde. Sicher nicht die allerschönsten Plätze Mönchengladbachs, aber Orte, die nach wie vor einen Zauber entwickeln. Orte, an die ich mich gerne erinnere. Orte, mit Geschichten. Orte, der Trauer oder der ganz großen Freude. Das der Friedhof ein Ort zum Trauern ist erklärt sich von selbst. Durch den Nebeneingang des Rathauses musste ich immer, während meines Praktiums im Ordnungsamt in der 8. Klasse. Dieses begann am Todestag meines Großvaters. Eine sehr persönliche Verbindung also zu diesem Eingang. Weder in die Grundschule, noch zum schwimmen oder zur Schule hatte ich es sehr weit. Die Foto’s vom “Hugo” habe ich am letzten Schultag vor Weihnachten gemacht. Am Haupteingang stand ein kleines Grüppchen Schüler. Ein Junge fragte mich, ob ich von der Presse sei. Ich erklärte den Jungen, dass ich vor einiger Zeit hier Abitur gemacht habe. Und während ich das so erkläre, fällt mir auf, dass diese Kinder zu der Zeit noch gar nicht geboren waren. Das war eine …

Reise an den Niederrhein {Teil 1 – Sehenswertes}

Ein Rückblick auf Weihnachten hat in diesen Tagen irgendwie etwas abgestandenes. So gern man im Advent sein zuhause festlich schmückt, Plätzchen bäckt oder einen Christbaum nebst Krippe aufstellt. So befreiend ist doch der Umstand in den ersten Januartagen alles wieder einzupacken. So eine Art Weihnachtsdetox… Als ich anfing diesen Beitrag zu schreiben, fiel mir etwas aus Kindertagen ein. Einer unserer Nachbarn hatte einen ganz besonderen Humor. Über viele Jahre hinweg, fragte er stets bei unserer ersten Begegnung im neuen Jahr: “Na, Anja, was hat Dir denn das Christkind gebracht?” Ich habe dann voller Stolz von meinen Weihnachtsgeschenken berichtet. Er hat mir immer geduldig zu gehört. Am Ende sagte er dann immer: “Komisch, bei mir ist Weihnachten erst noch.” Den Jahreswechsel hatte ich immer ausgeblendet. Deswegen traue ich mich dann doch noch an einen kleinen Rückblick. Heute nehme ich Euch mit auf meine Weihnachtsreise an den Niederrhein. Für mich eine Reise zu meinen Wurzeln. Wer meine Beschreibung auf meiner About-Seite kennt weiß, dass ich am Niederrhein geboren und aufgewachsen und aus Sicht der Stuttgarter eine r(h)eingeschmeckte …

Große Magnolienliebe oder unterwegs im Viertel

Seit ich denken kann liebe ich Magnolien. Im Schlafzimmer meiner Großeltern hing immer das Bild eines Magnolienzweigs in einer Vase, das meiner Opi gemalt hatte. Dieses Bild hängt nun bei mir und so kann ich ganzjährig meiner Magnolienliebe frönen (und ganz nebenbei an meine lieben Großeltern denken!). In den letzten Wochen war ich einige Male in meinem Viertel unterwegs. Hier stehen einige wunderschöne Magnolienbäume. Immer wenn ich mit meiner Kamera unterwegs war, habe ich Blut und Wasser geschwitzt, weil ich eine Heidenangst hatte, dass mich ein Nachbar wegen Spionage (ich habe mit meinem Teleobjektiv fotografiert) anzeigt. Aber… ich bin daheim, wohlbehalten und sitze nicht in Stammheim ein. Genug der langen Rede… Hier meine Magnolienliebefotos: Sind das nicht ganz wundervolle Alltagssterne?   Lasst Eure Alltagssterne leuchten, Anja***