Stuttgart Vier mal 3 {Herbst}

Psst… Habt Ihr schon gemerkt, es ist Herbst. Ich persönlich merke das jeden Morgen, denn die S-Bahn und alle restlichen öffentlichen Verkehrsmittel in Stuttgart, neigen gerade dazu, nach einem undefinierbaren und sehr individuellen Fahrplan zu fahren. Aber das ist ein ganz anderes Thema!

Zum letzten Mal in diesem Jahr haben Judy, Sonja und ich den Kochlöffel und/oder Schneebesen geschwungen, um Euch heute die Herbstrunde von Stuttgart Vier mal 3 zu präsentieren. Ich für meinen Teil hätte zu Beginn dieser Reihe nicht gedacht, wie viel Spaß diese kreative Art der Zutatenverarbeitung machen würde. Saisonal und regional und dann auch Zutaten dabei zu haben, die man gebacken als auch gekocht lecker zubereiten kann und dann auch noch für fructoseintollerante Menschen geeignet sind, das war eine echte Herausforderung. So manches graue Haar ist mir darüber gewachsen. So mancher Freudenschrei oder SOS-Ruf ging via WhatsApp durch den Talkessel. Es war wirklich großartig!

Die verschärfte Gangart haben Judy und Sonja in diesem November hingelegt. Erst die Vorbereitung und die Durchführung der PopUp-Bakery vom Kuchenquartett und dann den Schalter umlegen und sich mit Stuttgart Vier mal 3 auseinandersetzen. Chapeau, Ladies! Ihr seid meine Novemberheldinnen.

So, nun lüfte ich aber endlich das Geheimnis und präsentiere mein Herbst-Rezept. Wobei ich dann doch vorab noch etwas dazu sagen muss. Ich habe mir das Rezept ausgedacht. Die Zutaten habe ich an meinem Brücktag Anfang November im Stuttgarter Westen gekauft mit Sonja an meiner Seite, die recht neugierig in meinen Einkaufskorb geschielt hat, sich aber nichts zusammenreimen konnte. So hatten wir das ja auch vereinbart, die beiden anderen wissen nichts, weder von den Zutaten noch von dem möglichen Rezept. Zur Verschleierung meiner Zutaten lagen auch noch einige weitere Dinge in meinen Warenkorb. Sehr, sehr lustig. Ich kam mir vor wie im Agentenfilm. Nun ja, abends habe ich dann mein Experimentierküche aufgemacht und mein Rezept wahr werden lassen. Was soll ich sagen… Es hat geklappt! Auf Anhieb!

Und das habe ich gemacht…

 

gefüllter Hokkaidokürbis mit Quitte, Birne und Trauben

 

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Das braucht man (für eine Person):
– kleiner Hokkaidokürbis
– eine mittelgroße Quitte
– eine Birne
– einige Trauben
– eine rote Zwiebel
– 250 g Rinderhackfleisch
– Rotwein
– Gewürze (Zimt, Pfeffer, Salz, Chiliflocken)
– Balsamico-Reduktion
– Tomatenmark
– Ziegenfrischkäse

Zubereitung:
Standfläche für Kürbis erstellen, in dem man den Boden begradigt. Dann den Deckel abschneiden und zur Seite legen. Den Kürbis aushöhlen. Etwas Kürbisfleich herauskratzen und zur Seite stellen. Dann die Quitte putzen und würfeln. Ebenso die Birne. Die Zwiebel ebenfalls. Dann alles miteinander in einem Topf anschwitzen. Mit Rotwein ablöschen und etwas Balsamico-Reduktion hinzugeben. In einer Pfanne das Hackfleisch kräftig anbraten. Tomatenmark hinzugeben und etwas mit anrösten. Dann kräftig würzen (Salz, Pfeffer und Chiliflocken) und das Kürbisfleisch zufügen. Mit etwas Wasser ablöschen und einkochen. Zum Schluss eine großzügige Prise Zimt hinzugeben und die Trauben sowie das Quitten-Birnen-Gemisch unterrühren. Den Kürbis mit dieser Masse füllen. Ab in den Ofen. Bei Ober- und Unterhitze backen. Zeit richtet sich nach Gefühl und Weichheit des Kürbis. Mein Ofen hatte eine Gradzahl von 160 Grad. Das ist aber nur eine Richtungsangabe, das kommt auf den Ofen an. Den Kürbisdeckel habe ich mit gebacken. Zum Schluss etwas Ziegenfrischkäse als Topping mit gebacken. Fertig!

Übrigens: Neben Kürbis, Quitten, Birnen und Trauben standen noch Feigen und Blumenkohl auf unserer Auswahlliste.

Meine Damen und Herren, es ist nunmehr nach 18:00 Uhr und von meinen Schwestern in Crime sind nun die Blogbeiträge auch online. Schaut doch mal bei judysdelight und bei the whitest cake alive vorbei. Ich jedenfalls tue das, dann ich bin extrem gespannt.

Schön, dass Ihr uns durch das Jahr begleitet habt. Eine Neuauflage wird es nächstes Jahr geben. Wir freuen uns darauf und Ihr?

 

Lasst Eure Alltagssterne leuchten, Anja***

 

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  1. Ganz groß, damit habe ich tatsächlich nicht gerechnet! Dabei ist es hinterher gesehen alles andere als abwegig und auch noch sehr hübsch anzuschauen. Kann ich mir sehr gut als baldiges Abendessen vorstellen. 🙂

    Grüßle vom Kesselrand
    Sonja

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