Mein erstes Mal – Das BlogstBarcamp 2016 {#blogstbc16}

Dies ist der vierte Anlauf zum Artikel über das Blogst-Barcamp 2016. Ich pendle seither zwischen Schreibblockade und totalem Input-Overkill. So vieles habe ich schon gelesen. So vieles geistert mir durch den Kopf. Jetzt tippe ich einfach mal tapfer weiter und drücke dann veröffentlichen. Vielleicht…!!!

Anstrengend-Schön

Für mich als Barcamp-Neuling war es ein anstregend-schöner Tag. Kennt Ihr das? Tage auf die man hinfiebert, wie früher Weihnachten. Tage auf die man sich mächtig vorfreut und die dann nach einem gefühlten Wimpernschlag im Handumdrehen Geschichte sind. Tage an denen man mit rauschendem Kopf einschläft, aber so unruhig schläft, weil das Adrenalin im Körper Purzelbäume schlägt.

Doch der Reihe nach. Das Blogst-Barcamp 2016 fand in

Köln statt und damit entfiel für mich dann schon mal die Suche nach einer Unterkunft. Denn die Strecke Rheydt und Köln ist zweimal am Tag gut zu schaffen. Im Vorfeld bin ich einige Male gefragt worden, was denn ein Barcamp sei. Ich habe das dann immer so erklärt, wie es mir erklärt wurde: Das ist eine Unkonferenz. Was aber immer zum größtmöglichen Unverständnis-Gau führte… fragende Gesichter. Möglicherweise gepaart mit Gedanken, das ich wohl kurz vor dem Durchdrehen stehe. Erst ein Blog, dann eine Unkonferenz namens Barcamp… das kann nicht gesund sein.

Nun ja. Ich kann nunmehr alle beruhigen. Hinter mir liegt eine ganz normale Arbeitswoche. Keine Ausfälle. Keine Zwangsjacke oder gar Zwangseinweisung. Alles tippi-toppi!

Blogst, das sind Ricarda und Clara – die ihr geballtes Blog- und SocialMedia-Wissen an die Bloggeraties weitergeben. Von der Twitterparty über Workshops/Barcamps bis hin zur Konferenz, die die beiden planen, organisieren und umsetzen. Alles mit viel Herzblut, Detailliebe und Sachverstand. Dabei lassen sie sich weder von einem frisch operierten Knie noch von einer Schwangerschaft oder gar der Schweinepest abhalten. Chapeau!

So läuft es ab

Letztlich liegt es dann aber an einem selber wie man den Tag gestalten und nutzt. Der Session-Planer ist anfangs bei allen leer. Nach der Vorstellungsrunde aller TeilnehmerInnen und der möglichen Sessions, wird der Sessionplan erstellt. Je nach Anzahl der Räume laufen die Sessions parallel. Beim Blogst-Barcamp 2016 waren es immer fünf Parallel-Sessions. Da fällt die Entscheidung schwer. Im Grunde waren alle Sessions, so unterschiedlich sie waren,  total interssant.

Am Ende standen auf meinem Sessionplan folgende Sessions:

  1. Google-Analytics mit Lisa {Kleinstadtloft}
  2. Lettering for Bloggers mit Tanja {Frau Hoelle}
  3. Gemeinsam arbeiten mit Selmin {Tweed and greet}
  4. Snapchat Einführung mit Ricarda {23qm Stil}
  5. Storytelling für Blogger mit Katrin {soulsister meets friends}

Alle Vortragenden waren bestens vorbereitet. Aus allen Sessions bin ich mit viel Input raus und in allen Sessions auf tolle Bloggerinnen gestoßen. Dennoch bleibt ein, aber…! Eine offene Frage, die ich aktuell nicht wirklich beantworten kann! Bin ich ein Barcamp-Typ? Ich habe einige Dinge im Vorfeld nicht bedacht bzw. konnte ich nicht bedenken, weil ich noch nie auf einem Barcamp war. Der Tag ist geprägt von quirligem Treiben, vielen größtenteils unbekannten Menschen und ganz viel Input. Das kollidiert mit meiner Verabeitungsrate am Wochenende, die ist eine deutlich andere als unter der Woche. Das ist aber mein absolut persönliches Ding.

Dennoch war es eine gute Erfahrung und ich rate jedem, geh hin und schau mal ob das was für dich ist. Denn eines ist sicher es ist eine großartige Möglichkeit die Gesichter zu den Blogs kennenzulernen, neue Blogs zu entdecken und bekannte Bloggerinnen wiederzutreffen. Die Zeit wird zeigen, wie ich schlussendlich die Frage beantworten werde.

Das so eine Veranstaltung ohne Sponsoren, um ein wesentliches teurer wäre, versteht sich irgendwie von selber. Das waren die Sponsoren, vielen Dank dafür:

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Das Auspacken des Goodie-Bags hat viel Spaß gemacht. Übrigens nicht nur mir, sondern auch meiner Mutter. Die nun etwas beruhigter ist. Da ihr Lieblingskaffee in dem Goodie-Bag war, habe ich den am Niederrhein gelassen. Ebenso die Dose von Bonduelle. Stattdessen habe ich lieber rheinisches Schwarzbrot ins Schwabenland transportiert. Man möge mir dies verzeihen.

Danke an alle, die diesen Tag zu einer tollen Erfahrung gemacht haben!

 

Lasst Eure Alltagssterne leuchten, Anja***

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Hallo, ich bin Anja, die Alltagssternesammlerin aus Stuttgart. Den größten Teil meines Alltags verbringe ich im Büro. Aber auf dem Weg dorthin oder auf dem Heimweg bin ich sofort wieder im Sammelmodus. Ich mag die schönen Dinge des Lebens, schreibe und lese gerne, interessiere mich für alles mögliche und liebe Kaffee.

  1. Liebe Anja,
    ich bin eine Anfänger- Blogger und würde so gerne etwas mehr über das Bloggen erfahren. Tief in der Eifel begraben, bekomme ich aber nicht viel von der Welt- Geschehnissen. Wo erfährt man von dem nächsten Das BlogstBarcamp und hat man als Anfänger eine Chance daran zu teilen?
    Liebe Grüße
    Edita

    • Liebe Edita,
      schön, dass Du die Alltagssterne gefunden hast und einen Kommentar hinterlässt. Danke dafür.
      Zu den Blogst-Veranstaltungen kann ich Dir die Blogst-Website empfehlen, da findest Du alle Termine. Schau mal hier http://www.blogst.de!
      Trag Dich für den Newsletter ein und schon erhälst Du die Neuigkeiten per Mail.
      Grundsätzlich hat jeder die Möglichkeit daran teilzunehmen. Die Karten sind immer sehr begehert, aber lass Dich davon nicht abschrecken, das ist für alle eine Glückssache!
      Wenn Du weitere Fragen hast, einfach melden. Fragen zu den Blogst-Veranstaltungen können Dir die beiden Macherinnen, Ricarda und Clara, am besten erklären.

      Ich wünsche Dir ganz viel Erfolg und Freude am bloggen. Entschuldige, dass ich mich erst jetzt melde, aber im Leben 1.0 ist gerade sehr viel los.

      Viele Grüße aus Stuttgart
      Anja

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